Drei Viertel lang klammerte sich der BCW mit aller Macht an den letzten Strohhalm zum Erreichen der Play-offs, dann schwanden wie schon gegen Trier die Kräfte.
Trotz einer erneut hervorragenden Leistung gegen ein Spitzenteam der Liga musste der BCW die Punkte in Frankfurt lassen und kann nun auch mit drei Siegen in den letzten Spielen nicht mehr am direkten Konkurrenten TV Langen vorbei ziehen.
Das Spiel war ein Spiegelbild der Heimpartie gegen Trier vor Wochenfrist. Aus einer druckvollen Defense heraus spielte der BCW wie aus einem Guss und stürzte die Eintracht von einer Verlegenheit in die andere. Nationalspieler Max Merz wurde diesmal von Rick, Emanuel und Dominik im Wechsel auf 10 Punkten gehalten.
Angeführt von den überragenden Nico Brauner (4 Dreier) und Michael Rin (2 Dunks!) agierte der BCW auf spielerisch höchstem Niveau, machte den Ball schnell, spielte beste Chancen in Serie heraus und traf mit bestechender Sicherheit von den Außenpositionen (insgesamt 7 Dreier!). Ganz anders als noch vor zwei Wochen bei der deprimierenden Heimniederlage gegen den selben Gegner, kontrollierte der BCW das Spiel, leistete sich kaum Ballverluste, spielte sein Konzept konsequent durch und ging mit einer 14-20-Führung in die erste Viertelpause.
Mit 7 Punkten in Folge baute Nico B. die Führung auf 14-27 aus und nach 18 Minuten führte der BCW mit 26-38, ehe die Eintracht, begünstigt durch Foulprobleme des BCW, mit einer 8-0-Serie verkürzen konnte.
Der Beginn des 3. Viertels gehörte wieder dem BCW, doch als nach dem 38-48 Nico Wolff und der durch eine Hüftverletzung gehandicapte Rick Johnson mit 4 Fouls erst einmal auf die Bank mussten, kamen die Gastgeber bis zum Viertelende auf 49-50 heran, auch weil der BCW in der letzten Minute gleich 5 Freiwürfe vergab.
Bis zum 62-60 (35.) war die Partie noch offen, dann schwanden der Starting Five des BCW sichtbar die Kräfte, die Konzentration ließ nach, Frustration kam hinzu, und die Eintracht durfte sich am Ende über einen deutlich zu hoch ausgefallenen Sieg freuen.
Ziel ist nun, die drei ausstehenden Partien gegen Langen, Kaiserslautern und Mainz allesamt zu gewinnen und anschließend die Play-Down-Runde mit den Gruppe Mitte-Ost als Erster zu beenden.
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